Der feine Unterschied bei besonderem Sehbedarf.
Menschen mit starken oder besonderen Sehbeeinträchtigungen finden bei Gaida Reha Optik eine vertrauliche Beratung und viele Hilfsmittel.
Mit unserer Zertifizierung als anerkannter Fachberater für Sehbehinderte beraten wir Sie mit geschultem Fachpersonal und nehmen uns viel Zeit für Ihre individuellen Bedürfnisse. Gerne informieren wir Sie auch über die Möglichkeiten einer Kostenübernahme oder Bezuschussung durch Ihre Krankenkasse und unterstützen Sie bei der Antragstellung.
Individuelle Beratung für Menschen mit besonderem Sehbedarf. Wir finden gemeinsam Hilfsmittel, die Ihren Alltag spürbar erleichtern.
Von Lupen bis zu speziellen Sehhilfen: Wir passen Lösungen genau auf Ihre Sehgewohnheiten, Anforderungen und Lebenssituation an.
Moderne Systeme lesen Texte zuverlässig vor und unterstützen Sie beim Lesen von Briefen, Büchern, Etiketten und Dokumenten.
Anpassung vergrößernder Sehhilfen
Bei besonderen Sehanforderungen stehen viele Hilfsmittel zur Verfügung, die den Alltag erleichtern und Lebensqualität zurückgeben können. Wolfgang Gaida ist als „anerkannter Fachberater für Sehbehinderte“ zertifiziert und Gründungsmitglied des Low-Vision-Kreis, einem Netzwerk spezialisierter Fachbetriebe in Deutschland.
Gemeinsam testen wir passende Sehhilfen in vertrauter Atmosphäre oder teilweise auch zuhause. Zur Versorgung gehören eine sorgfältige Auswahl, Erfolgskontrolle und Nachsorge. Als zertifiziertes Unternehmen können wir bei erfüllten Voraussetzungen direkt mit der Krankenkasse abrechnen.
Bei der Versorgung sehbehinderter Menschen mit vergrößernden Sehhilfen ist die Beleuchtung mindestens genauso wichtig wie die Sehhilfe selbst. Studien mit Sehbehinderten haben gezeigt, dass eine sehr gute und richtige Beleuchtung des Lesegutes zu einer verbesserten Sehleistung führt. Durch die Optimierung der Beleuchtung kann der sonst erforderliche Vergrößerungsbedarf reduziert werden. Wir testen mit Ihnen die richtige Lichtfarbe aus und geben zum Testen gerne ein Exemplar mit nach Hause.
Aus diesem Grund werden heutige moderne Lupen mit einem energiesparenden LED Licht angeboten. Die Leuchtdioden bieten ein sehr helles, homogenes und kontrastreiches Licht. Wir führen Handlupen, Hellfeldlupen, Aufsatzlupen, Standlupen, Arbeitslupen und Sonderlupen und wählen mit Ihnen gemeinsam aus unserem umfangreichen Lupen- Sortiment die richtige aus.
Welche Lupe ist die richtige?
Welche Vergrößerung wird benötigt?
Welche Aufgabe soll die Lupe erfüllen?
Sie möchten Lesen oder Kreuzworträtseln?
Wir besprechen alle Details, erklären Vor- und Nachteile und geben zum Testen auch gerne eine Auswahl mit Nachhause. Auch können wir Ihnen sagen, ob ein Zuschuss der Krankenkasse möglich ist.
Erhöhte Additionen zählen zu den Lupenbrillen und sehen aus wie ganz normale Lesebrillen. Der benötigte Vergrößerungsbedarf wird individuell bestimmt, die Lupe wird sozusagen in die Brille eingebaut. Somit sind die Hände des Benutzers frei und können auch für Näh-, Bastel- und handwerkliche Arbeiten eingesetzt werden. Die kleinen Lupenbrillen sind leicht und unauffällig und können auch gut unterwegs eingesetzt werden und bieten ein großes Gesichtsfeld. Abhängig von der benötigten Stärke
Um eine optimale Sehleistung zu erzielen, ist es empfehlenswert die Überaddition beim Lesen zusammen mit einem Lesepult und einer guten Beleuchtung mit ausreichender Lichtstärke zu nutzen.
Gerne testen wir unter den richtigen Voraussetzungen, ob eine Überaddition die richtige Wahl ist und ob die Voraussetzungen für eine anteilige Kostenübernahme der Krankenkasse möglich ist.
Fernrohrbrillen sind vergrößernde Sehhilfen bei der ein kleines Fernrohr für nur ein Auge, oder aber beide Augen (abhängig von der Seh-Situation und Bauart des Systems) in eine Brille eingebaut werden kann. Es können weiter entfernte „Dinge“, z.B. am TV-Gerät, im Theater, einer Sportveranstaltung, oder an der Schultafel besser erkannt werden. Je nach Bauart auf eine bestimmte Distanz, oder auch einstellbar auf verschiedene Entfernungen. Fernrohrlupenbrillen können nicht beim Laufen getragen werden. Je höher die Vergrößerung ausfällt, umso kleiner wird das sichtbare Sehfeld und die Übersicht eingeschränkt. Es besteht außerdem die Gefahr bei hohen Vergrößerungen, dass das zu betrachtende Bild verwackelt.
Bei Fernrohrlupenbrillen wird zusätzlich noch eine Nah-Linse zum Lesen, oder Schreiben in der Nähe aufgesteckt. Abhängig von der Bauart des Systems auch auf verschiedene Entfernungen in der Nähe einstellbar.
E-Lupen sind kleine, kompakte und mobil nutzbare elektronische Sehhilfen im Handtaschenformat. Sie lassen sich vielfältig außer Haus nutzen, um z.B. Speisekarten zu Lesen, Produktinformationen beim Einkaufen zu erhalten, oder Preisschilder und Fahrpläne zu Lesen. Sie nehmen Schrift, Bilder oder andere kleine „Dinge“ mit einer eingebauten Kamera auf und geben diese in Echtzeit und vergrößert auf einem Bildschirm wieder. Sie verstärken den Kontrast und funktionieren durch das eingebaute Licht auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen und durch den eingebauten Akku auch ohne unabhängig von der Stromversorgung. Der Unterschied zu einem Bildschirmlesegerät besteht darin, dass die kleineren Geräte über das Schriftgut bewegt werden müssen. Ansonsten verfügen sie über nahezu alle Funktionen, die ein klassisches Bildschirmlesegeräte bietet.
Bildschirmlesegeräte sind elektronisch vergrößernde Sehhilfen die mit Hilfe einer Kamera Schriftvorlagen jeglicher Art aufnimmt und stark vergrößert auf einem Monitor / Display wiedergibt.
Auch umfangreiche Texte können idealer Weise zwischen einem Vergrößerungsbedarf von 6 bis 12-fach auf einem 17 bis 20 Zoll Monitor komplett erfasst werden ohne das Lesegut unter der Kamera auf einem beweglichen Kreuztisch zu verschieben. Moderne Geräte ermöglichen sehr hohe Vergrößerungen bis zu von 60-fach und mehr. Bei so hohen Vergrößerungen ist der dargestellte Ausschnitt aus einer Zeitung allerdings extrem klein. Oft sind nur noch wenige oder kleinere Worte auf dem Bildschirm zu sehen und es wird schwierig den kompletten Text zu erfassen. Ein bereits bestehender Krankheitsverlauf ist meist mit einer schleichenden Sehminderung verbunden. Aus diesem Grund ist es durchaus sinnvoll nicht zu lange mit einer Versorgung zu warten, um sich frühzeitig an die Handhabung des Gerätes zu gewöhnen.
Tisch-Vorlese-Systeme, wie z.B. der Clear Reader lesen gedruckte Texte vor und sind kinderleicht zu bedienen. Ein Knopfdruck genügt und ein paar Sekunden nach der Aufnahme liest eine klare Stimme den abfotografierten Text vor. Alle gedruckten Texte werden in Sprache umgewandelt, so lassen Sie sich Zeitungen, Dokumente und Zeitschriften in verschiedenen Sprachen, Lautstärken und Lesegeschwindigkeiten vorlesen. Durch einen ausklappbaren Griff lässt sich der Clear Reader leicht transportieren und in verschiedenen Umgebungen nutzen. Auf Wunsch auch als Akku-Version erhältlich.
Tisch-Vorlese-Systeme, wie z.B. der Clear Reader lesen gedruckte Texte vor und sind kinderleicht zu bedienen. Ein Knopfdruck genügt und ein paar Sekunden nach der Aufnahme liest eine klare Stimme den abfotografierten Text vor. Alle gedruckten Texte werden in Sprache umgewandelt, so lassen Sie sich Zeitungen, Dokumente und Zeitschriften in verschiedenen Sprachen, Lautstärken und Lesegeschwindigkeiten vorlesen. Durch einen ausklappbaren Griff lässt sich der Clear Reader leicht transportieren und in verschiedenen Umgebungen nutzen. Auf Wunsch auch als Akku-Version erhältlich.
Bei Einschränkungen durch Ptosis, Morbus Bechterew oder Parkinson können individuelle Brillenlösungen den Alltag erleichtern. Ptosis-Stützen helfen, ein herabhängendes Lid anzuheben. Spiegelbrillen ermöglichen bei nach unten gerichtetem Blick die Sicht nach vorne, während spezielle Bügel oder Haltebänder bei Tremor den Sitz der Brille verbessern.
Mit Erfahrung und technischen Spezialanfertigungen suchen wir nach einer passenden Lösung für Ihre persönlichen Bedürfnisse.
Gaida Reha Optik ermöglicht, Hilfsmittel in vertrauter Atmosphäre zu testen oder teilweise zuhause in gewohnter Umgebung auszuprobieren.
Informieren Sie sich über Augenerkrankungen, ihre Auswirkungen und hilfreiche Unterstützung im Alltag. Als Ihr anerkannter Fachberater für Sehbehinderte finden wir gemeinsam mit Ihnen individuelle Lösungen und passende Hilfsmittel für mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Beim Grauen Star (Katarakt) trübt sich mit zunehmendem Alter die natürliche Linse unseres Auges immer weiter ein und es kommt bedingt durch einen verlangsamten Stoffwechsel im Auges zu einer schleichenden Sehminderung. Es entsteht zunehmend ein verschwommener und diffuser Seheindruck. Mittels eines operativen Eingriffs kann die getrübte natürliche Augenlinse durch eine Kunststofflinse ersetzt, wodurch in den meisten Fällen wieder ein klarer Seheindruck hergestellt ist.
Falls eine Operation nicht in Frage kommt, oder zusätzlich auch noch eine Sehbeeinträchtigung verursacht durch ein Problem mit der Netzhaut vorliegt, kommen vergrößernde Sehhilfen zum Einsatz, um eine ausreichende Sehleistung zu erzielen.
Nach einem Austausch der Linsen ist der Einsatz von Filtergläsern sehr sinnvoll, um die Belastung des energiereichen blauen Lichtspektrums nach solch einem operativen Eingriff auf ein Minimum zu reduzieren.
Unter dem „Grünen Star“ (Glaukom) versteht man verschiedene krankhafte Veränderungen des Auges, die mit einem Verlust von Nervenfasern des Sehnervs einhergehen. Die häufigste Ursache hierfür ist ein erhöhter Augeninnendruck über dem Normalwert von etwa 15-20 mm/Hg. (Erwachsener). Ist der Druck dauerhaft stark erhöht, führt dies zu einer irreparablen Schädigung des Sehnervs mit Gesichtsfeldausfällen, oder gar zu völliger Erblindung.
Da sich ein Glaukom oft schleichend entwickelt und im beginnenden Stadium so gut wie keine Symptome auftreten, sind Früherkennungsuntersuchungen beim Augenarzt zu empfehlen.
Eine regelmäßige Messung und Dokumentation des Ihres Augeninnendrucks können wir auch mit unserem Visionix650 durchführen. Ist ein Glaukom erkannt kommen entweder Medikamente oder eine Operation in Frage, um ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern.
Zu den häufigsten Sehbehinderungen des Alters zählt die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Es gibt sie in zwei Formen, als trockene und als feuchte Makuladegeneration. Diese Augenerkrankung zerstört irreparabel Nervenzellen im Bereich des schärfsten Sehens (der Makula), was zu einem Sehverlust im zentralen Gesichtsfeld führt. Im Spätstadium bleiben peripheren Netzhautareale meist erhalten, die es ermöglichen sich zuhause und im Freien noch sehr gut orientieren.
Bei der trockenen MD findet die Sehschärfenabnahme im Regelfall langsam, aber kontinuierlich statt. Eine feuchte MD kann wesentlich schneller voranschreiten, kann aber im Gegensatz zur trockenen MD mit Spritzen behandelt werden, um gegebenenfalls den Verlauf zu verlangsamen.
Um die Folgen der Krankheit zu kompensieren kommen vergrößernde Sehhilfen zum Einsatz. Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl und versuchen das optimale Hilfsmittel für Sie zu finden.
Als Netzhautablösung bezeichnet man das Abheben bzw. Einreißen der lichtempfindlichen Photorezeptorenschicht von der darunterliegenden Aderhaut (Choroidea). Die Ursache hierfür kann ein Spalt, oder auch eine Flüssigkeitsansammlung im entstandenen Spalt sein. Bei längerer Unterbrechung kann dies zu einer irreversiblen Schädigung der Netzhautfunktion führen, was zu einem rapiden Abfall der Sehleistung, bis hin zur absoluten Erblindung führen kann.
Erste Anzeichen für eine Netzhautablösung sind das Sehen verzerrter Objekte (Metamorphopsien), oder das wahrnehmen von Blitzen (Photopsien) oder eine „Spinnennetz“ Struktur vor dem Auge. Auch ein plötzliches Auftreten von rot-schwarzen Flecken vor den Augen (Rußregen), oder ein schwarzer Vorhang, der von unten nach oben aufsteigt kann ein Anzeichen für eine Netzhautablösung darstellen, wobei es sich um einen Notfall handelt. Es gilt unverzüglich und sofort augenärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen!
Der sogenannte Amsler-Gitter-Test ist ein einfacher Test, den jeder selbst durchführen kann, um schleichende Veränderungen frühzeitig festzustellen. Gerne überreichen wir Ihnen ein kostenloses Exemplar, fragen Sie uns danach und kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Augenlicht.
Die diabetische Retinopathie verursacht eine krankhafte Veränderung der Netzhautgefäße im Augenfundus. Aufgrund von Gefäßverengungen verursacht durch eine „Diabetes mellitus“
Typ 1 oder Typ 2 kommt es meist zu Durchblutungsstörungen und daraus resultierend zu siebartigen Gesichtsfeldausfällen (sogenannte Skotome). Bei vorliegender Erkrankung an Diabetes ist es zwingend erforderlich regelmäßig den Augenhintergrund vom Augenarzt kontrollieren zu lassen.
Wenn Schäden an der Netzhaut nicht rechtzeitig erkannt und konsequent behandelt werden, kann eine Retinopathie zu erheblichen Einschränkungen des Sehens führen und im schlimmsten Fall sogar zu einer Erblindung führen. Derzeitige medizinische Behandlungen können den Krankheitsverlauf lediglich verzögern und im besten Fall stoppen, jedoch nicht heilen.
Die „Retinopathia Pigmentosa“, auch fälschlicherweise oft als „Retinitis Pigmentosa“ bezeichnet, wird als Erbkrankheit deklariert und kann bereits im Jugendalter auftreten. Stoffwechselprodukte (Metabolismus-Endprodukte) sammeln sich auf der Netzhaut an und können nicht mehr abtransportiert werden. Das führt zu einem Absterben der peripher auf der Netzhaut angesiedelten Photorezeptoren (Sinneszellen) in Richtung Netzhautmitte. Diese bleibt im Endstadium verschont, sodass den Betroffenen die Stelle des schärfsten Sehens erhalten bleibt. Es kommt zu einem sogenannten „Röhrensehen“ mit einem peripher einengten Gesichtsfeld und es fällt den Betroffen extrem schwer sich zu Orientieren. Es gibt Systeme die das Gesichtsfeld zur besseren Orientierung verdoppeln können, wir haben die sogenannten „Doppler“ oder auch genannt „Extender“ vorrätig. Gerne können Sie das genannte Hilfsmittel bei uns testen, wenn die Vorrausetzungen gegeben sind, beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten.
Achromatopsie ist eine angeborene Farbsinnstörung (Farblindheit), bei der keine Farbwahrnehmung möglich ist und sollte nicht mit einer Farbfehlsichtigkeit, z.B. Rot-Grün-Schwäche verwechselt werden. Betroffene Achromatopsie-Patienten verfügen auf der Netzhaut nur über Stäbchen (ermöglichen Hell-Dunkel-Sehen). Die funktionstüchtigen Zapfen sind nicht vorhanden (ermöglichen Farbsehen), durch das Fehlen der Zapfen kommt es zu einer extrem hohen Blendempfindlichkeit und zu einer wesentlichen Sehbeeinträchtigung und es sind lediglich nur noch Hell- & Dunkel-Kontraste wahrnehmbar.
Aber es gibt durchaus geeignete Hilfsmittel. Spezielle Filter kombiniert mit einer Seitenschutzfassung sorgen dafür, dass das einfallende Licht abgeschottet wird. Zusätzlich empfiehlt sich das Tragen einer Schirmmütze. Grundsätzlich sollte für eine gute und ausgewogene Beleuchtung gesorgt werden. Es gibt auf dem Markt handliche elektronische Farberkennungsgeräte, die anvisierte Farben in der Regel akustisch wiedergeben können. Wir stehen Ihnen gerne beratend zur Seite.
Ein Anruf genügt: 069 891504.